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U-Boot Submarine 8

AKTUELLE INFO. Wir spielen trotzdem. WIR streamen LIVE!
Wer es verpasst hat: Das Theater Chur zeigt unsere Theater-Mockumentary SUBMARIE 8-CHRONIK EINER GEHEIMEN MISSION kommende Woche am 18. und am 20. im Stream! Taucht ein!

Frei nach einer Idee von Myriam Prongué.
Natürlich ist es eine utopische Geschichte! Eine Politikerin höchsten Ranges, die Schweizer Bundesrätin Ruth Schaffer, ist nach jahrelangen Kompromissen und ermüdet von der Konkordanz fest entschlossen, den Artikel 8 der Bundesverfassung konsequent durchzusetzen, der da lautet: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» Dem entgegen bietet die Schweiz – wie man weiss – auch heute noch Menschen Zuflucht, um deren Vergehen nachzulesen, jede*r nur ein paar Clicks bedarf. Heimlich stellt Schaffer also eine Taskforce von vier Spezialistinnen zusammen und stationiert sie in einem U-Boot, der «Submarie», im Genfersee. Dort stehen am Ufer die Villen der einflussreichen Verbrecher*innen, die nun mit äusserst unorthodoxen Methoden ins Visier genommen und zur Rechenschaft gezogen werden.

Von und mit
Konzept: Meret Matter, Grazia Pergoletti 
Regie/Co-Autor*innen: Meret Matter / Meret Matter, Grazia Pergoletti, Gabriel Vetter
Musik: Julien Israelian, Meret Matter
Spiel: Grazia Pergoletti, Vivien Bullert, Rula Badeen, Rahel Jankowski
Technik und Licht / Videos: Demian Jakob / Kai Wido Meyer
Szenografie, Kostüme: Jérôme Stünzi, Judith Steinmann
Film: Catriona Guggenbühl, Philippe Nauer, Ntando Cele, Mathis Künzler, Ferhat Keskin, Anne Welenc, Dominik Gysin, Pilu Lydlow, Luka Dimic, Marie Popall, Maria Nanda
Produktionsleitung: Roland Amrein

Koproduziert mit

Schlachthaus Theater Bern

Unterstützt von
Kultur Stadt Bern, Swisslos/Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Migros Kulturprozent, SIS Schweizer Interpretenstiftung

PUSSY’N’PIMMEL RELOADED

DIE SEXAUFKLÄRUNGSSHOW FÜR TEENS’N’OLDIES VON KOLYPAN

Das Kultschauspiel ist zurück!

Dr. Ruth führt uns anschaulich und erfrischend unverblümt durch die Vorgänge der Pubertät, Dr. Dorian thematisiert Ejakulationsprobleme und stellt intime Fragen, während Dr. Helga nicht nur über den Eisprung Bescheid weiss, sondern auch über den  Ursprung der Geschlechter und Dr. Eduardo eintaucht in die vielfältigen Formen der sexuellen Lust, des Liebens und Verliebtseins.

Ebenso erzählen vier Jugendliche von ihren ersten Erfahrungen in der Liebe, berichten über gebrochene Herzen und der Angst vor dem Versagen. Genau da rocken die «Sexdoctors» die Bühne, klären Teens auf und auch manche Oldies nach…

Sex rules, auf alle möglichen Arten, also machen wir uns kein Gewissen daraus! Zentral bei «Pussy’n’Pimmel reloaded» bleiben dabei grosse Gefühle, Leidenschaft und die (erste) Liebe!

Von und mit Vivien Bullert, Fabienne Hadorn, Thomas U. Hostettler, Gustavo Nanez, Barbara Terpoorten, Sara Giancane, Ueli Kappeler, Kati Rickenbach, Angela Sanders

Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik Zürich Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich

Ab 12 Jahren

Fabriktheater
Dauer 75 Minuten

Premiere Sa 21 Nov 2020 °19h

Schulvorstellungen am 23/24/24 Nov 2020 °10h

Mi 25 Nov 2020 °19h

Reservationen unter fabriktheater@rotefabrik.ch

WEG (2019)

«WEG»

Schluss mit dem aufreibenden Sozialleben! Alles was wir brauchen, gibt es nun virtuell.

Regie: Meret Matter Spiel: Vivien Bullert, Saladin Dellers, Johanna Kolberg, Philippe NauerLive-Musik, Komposition: Blind Butcher Von Ariane von Graffenried, Meret Matter, Grazia Pergoletti, Raphael Urweider, Gabriel Vetter Ausstattung: Renate Wünsch, Technik, Visuals: Demian Jakob, Licht: Pavel MischlerProduktionsleitung, Tour: Roland Amrein Foto: Yoshiko Kusano, Social Media: Maxie Matter, Grafik: Büro Destruct

„Du willst nur eins: Weg! Das Wonnewerk macht’s möglich: Erscanne Dich selbst! Befriedige deine innersten Sehnsüchte. Vergiss Serien und Games! Wirf deine Drogen ins Klo! Kehr dem Bordell den Rücken! Bei uns kriegst Du etwas Besseres. Etwas Echtes! Bei uns hast du das Gefühl, geliebt und gebraucht zu werden. Bei uns fühlst du Dich geborgen. Oder sexy! Du wirst Begegnungen haben, von denen Du nie geträumt hast. Erlebe Dein eigenes Abenteuer! In der Wüste, auf dem Mond oder unter der Wasseroberfläche. Ob Lover oder Held: du schaffst deine eigene Welt – unsere WEG-Technologie verschafft dir das authentische Erlebnis. Wirklichkeitsnah! Emotional! Gefühlsecht! Echt echt echt! Der ultimative Ganzkörper-Trip!“ 

«WEG» stellt die Frage ins Zentrum, ob emotionale Bedürfnisse durch neue Technologien abgedeckt werden können. Die Nachfrage nach digitaler menschlicher Nähe wäre wahrscheinlich enorm. Und vielleicht kommt der Gedanke, dass die Fanatsie auch einen Teil davon leisten könnte…


„Club 111 ist mit dem Stück «Weg» ganz nah an den grossen Themen dieser Welt […] Grossartig, wie die Schauspieler miteinander agieren, grossartig, wie sich die Geschichte schliesslich auflöst […]“

Marina Bolzli, Berner Zeitung


„Die Fiktion ist gefühlsecht, und die Zuschauer sind Avatare: «Weg» der Berner Theatergruppe Club 111 ist ein Trip in die digitale Opiumhöhle, einfallsreich und hochaktuell.“ 

Xymna Engel, Der Bund


Schlachthaus Theater Bern
Do 14. März 2019, 20.00 Uraufführung
Fr 15. / Sa 16. / Mi 20. / Do 21. / Fr 22. & Sa 23. März 2019

Im Theater Rigiblick, Zürich
Do, 28. & Fr, 29. März 2019

Theater Chur
Fr 27. & Sa 28. März 2020 – Aufgrund Massnahmen zu Covid-19 abgesagt

Pflege und Verpflegung (2015)

Pflege-und Verpflegung

Eine Patientin stirbt in der Altenpflege. Ihr Vermögen erbt die osteuropäische Pflegerin. Die Familie der Toten klagt: Sie unterstellt der Migrantin Betrug und Rache für die Arbeitsbedingungen. Parallel ermitteln ein universitäres Forschungsprojekt und ein Versicherungsteam den Fall. Gemeinsam erzeugen sie einen Strudel aus Familientragödie und Managementtechniken, Tabus und moralischen Ansprüchen. 
Während die postindustriellen Gesellschaften überaltern, geht ihnen nicht nur das Rentengeld aus. Als skandalisierbare Nachricht rollt am Horizont gleichzeitig die Alzheimerlavine heran. Pflegearbeit bleibt derweil statusniedrig und wird delegiert – an Frauen und «Schwellenländer», unter Zuschreibung naturwüchsiger Mütterlichkeit. 
«Pflege und Verpflegung – Caregiving Caretakers – À bout de soins» treibt den heutigen care-Notstand auf die Spitze, um Fürsorgearbeit euphorisch aus der Effizienzkontrolle zu befreien. Als zusätzliche Akteurin mischt sich dabei die Spur der englischen (wahlweise: französischen) Untertitel in das Geschehen ein. Denn: Wer wäre in dieser Problemlage noch souverän, wenn nicht die Sprache selbst, die sich über das in ihr abgewickelte Altern beugt? 

In deutscher Sprache, mit englischen oder französischen Untertiteln

Schauspiel: Vivien Bullert, Meret Hottinger, Christoph Rath, Elisabeth Rolli | Text, Regie: Tim Zulauf | Licht, Raum: Stefan Marti, Michael Omlin, Tim Zulauf | Ton: Susanne Affolter | Kostüm: Kollektiv | Dramaturgie: Andreas Storm | Oeil Extérieur, Fotos: Andrea Thal | Recherche: Iris Bischel, Sarah Schilliger | Übersetzung Untertitel Englisch: Subtext, Linda Cassens Stoian / Dòra Kapusta | Übersetzung Untertitel Franszösisch: Subtext, Cosima Weiter / Dòra Kapusta | Produktionsleitung: KMUProduktionen

Aufführungen
Festival Belluard Bollwerk International: 01. und 02. Juli 2014
Theaterhaus Gessnerallee Zürich: DO 16. April 2015, 20 Uhr (Premiere), weitere Vorstellungen am FR 17., SA 18., SO 19., MO 20., MO 27., DI 28., MI 29. April 2015, jeweils 20 Uhr, ausser SO 19. April: 18 Uhr. Tickets.
Kaserne Basel, FR 08. und SA 09. April 2016
Tojo Theater Bern, MI 05.10., DO 06.10. (im Anschluss Gespräch*), FR 07.10., SA 08.10., jeweils 20.30 bis 21.40 Uhr
* Produktionsgespräch am DO 06.10., im Anschluss an die Aufführung, mit Prof. Dr. Petra Metzenthin (Dozentin Master of Science in Pflege, Berner Fachhochschule), Dr. des. Sarah Schilliger (Soziologin Uni Basel, Dissertation «Pflege ohne Grenzen?») und Tim Zulauf (Autor, Regisseur)

Dauer: 75 Minuten

Eine Produktion von KMUProduktionen in Koproduktion mit Gessneralle Zürich und Belluard Bollwerk International, zustande gekommen dank eines Kulturförderbeitrags des Kantons Freiburg 
Mit freundlicher Unterstützung von Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Migros-Kulturprozent, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Georges und Jenny Bloch-Stiftung, Oertli-Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung
Besten Dank an den Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule – Disziplin Pflege

Fotos: Andrea Thal